Dr. Zöller - Service für Architekten
Troja: Die Rekonstruktionzurück

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Die Schicht Troja II wird in die frühe Broncezeit datiert. Sie umfasst etwa den Zeitraum von 2550 bis 2250 vor Christi Geburt. In diesen Jahren wurde auch der legendäre - und irrtümlich so bezeichnete - Schatz des Priamos eingemauert.

Heute sieht man von dieser Siedlungsperiode nicht mehr viel. Vgl. die Bilderfolge rechts. Sie zeigt die Stelle, an der einst das größte Gebäude stand. Die Grundmauern sind noch vorhanden. Außerdem gibt es eine ausführliche Beschreibung des Verbundmauerwerks von Wilhelm Dörpfeld. Er war von Anfang an bei den Ausgrabungen Schliemanns dabei und führte sie nach dessen Tod fort. Nach seinen detaillierten Angaben haben wir die Holzkonstruktion und die Mauerschichten dieses sogenannten Megarons visualisiert. Da die Art des Mauerbaus keine Fenster zuläßt, muß es innen ziemlich dunkel gewesen sein.

Innerhalb der Grundmauern wurde eine runde Steinplatte gefunden und Holzkohlenreste. Wir haben versucht, den Eindruck nachzuvollziehen, den ein Trojaner gehabt haben muss, der von der Mittelmeersonne geblendet ein solch dunkles Ein-Raum-Gebäude betritt.

Weiter zum römischen Troja, oder wollen Sie lieber Troja aus der Luft betrachten, oder interessiert Sie, was uns sonst noch so aufgefallen ist.
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